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Betatschen, Grabschen, sexuelle Belästigung

Vor jemandem, der dies nicht erwartet, eine sexuelle Handlung vornehmen und dadurch Ärgernis erregen. Jemanden tätlich oder in grober Weise durch Worte sexuell belästigen (siehe Pinwand/Gesetzestext) oder ein/e Schüler/-in wird der sexuellen Belästigung beschuldigt.

Verbale Belästigungen gelten auch bei Jugendlichen bis 16 Jahren als Antragsdelikt. Wenn es jedoch tätlich (handgreiflich) wird, ist es bis 16 Jahre immer ein Offizialdelikt. Dies bedeutet, dass es grundsätzlich als schwerwiegend eingestuft wird und es muss eine Anzeige gemacht werden.

Hier ist sicher Feinfühligkeit gefragt. Nicht jeder Klaps muss sexuelle Belästigung sein. Wichtig zur Beurteilung ist auch die Wahrnehmung des Opfers. Sexuelle Belästigung mit Worten ist heute in den meisten Schulen ein Problem. Auch hierbei sollte konsequent eingeschritten werden. Ein Thematisieren im Unterricht von Respekt, Sexualität und Grenzen kann die Sensibilität für andere, positive Verhaltensweisen steigern.

Massnahmen Stufe: 1

Klassenlehrperson
  • führt die Recherche in f&f web durch
  • führt ein Kurzgespräch mit dem/der Schüler/-in/Konsequenzen aufzeigen
  • schreibt eine Gesprächsnotiz
Schüler/-in
  • erhält die Konsequenzen des Regelverstosses aufgezeigt