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Sprayen

Wiederholungen / Stufe:

Versprayt bewusst und gezielt Eigentum von fremden Personen, Gebäuden oder Gegenständen, welche zum schulischen Umfeld gehören.

Dieser Regelverstoss gilt als sog. Sachbeschädigung und ist ein Antragsdelikt (siehe Anhang). Sachbeschädigung ist keineswegs zu verharmlosen und kann – je nach Ausmass – bis zu den schweren Delikten gezählt werden. Eine Anzeige soll grundsätzlich gemacht werden. Eine Anzeige macht sowohl zur Gewährleistung eines sauberen Verfahrens als auch wegen den finanziellen Folgen und Haftpflichtfragen Sinn.

Schritte Stufe 3
Die Klassenlehrperson informiert den Jugendlichen/die Jugendliche über die Konsequenzen des Regelverstosses; Neben einem Gespräch an der Schule mit dem/der Schüler/-in, den Eltern, der Klassenlehrperson, der Schulleitung und – falls vorhanden – der Schulsozialarbeit, finden auch zwei Einzel- oder Familiengespräche auf der regionalen Fachstelle für Jugendberatung statt.

Dem/der Schüler/-in soll klar kommuniziert werden, dass er/sie für die entstandenen Kosten vollumfänglich aufzukommen hat. Es ist Sache der Eltern mit der persönlichen Haftpflichtversicherung entsprechende Übernahmen zu besprechen.

Die Klassenlehrperson sendet den Elternbrief B direkt (siehe Dokumente) mitunterschrieben von der Schulleitung und mit Hinweis auf die Kostenfolge an die Eltern. Eine Kopie davon geht an die Fachstelle für Jugendberatung und die Schulsozialarbeit.

Die Eltern des/der Jugendlichen sind dafür verantwortlich, dass ihr Kind mit der Fachstelle für Jugendberatung die Termine vereinbart und auch einhält. Ebenfalls liegt es im Entscheidungsspielraum der Eltern, ob Einzel- oder Familiengespräche stattfinden. Die Fachstelle für Jugendberatung gibt der Klassenlehrperson Rückmeldung, dass die Gespräche stattgefunden haben oder nicht wahrgenommen wurden.

Das Gespräch an der Schule wird von der Schulleitung geleitet. Die Klassenlehrperson schreibt eine Gesprächsnotiz.

Um eine Gefährdung des/der Jugendlichen abzuschätzen, kann es wichtig sein, den Vorfall mit allfälligen anderen Beobachtungen im schulischen und psycho-sozialen Bereich zu kombinieren und ins Gespräch zu bringen. Aus diesem Grunde sollte der Fragebogen Risikofaktoren von der Klassenlehrperson ausgefüllt werden.

Verweigerung der Massnahme:
Wird die Massnahme verweigert, so soll direkt ein Runder Tisch einberufen werden. Zu den eingeladenen Teilnehmenden zählen Schüler/-in, Eltern, Klassenlehrperson, Schulleitung, ev. Schulsozialarbeit, ev. Behörde, ev. Fachstelle für Jugendberatung.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • zeigt dem/der Schüler/-in die Konsequenzen auf
  • informiert ihn/sie über die Schadenersatzpflicht
  • sendet Elternbrief B direkt mit Unterschrift der SL/inkl. Hinweis auf Schadenersatzpflicht
  • Kopie des Elternbriefes B direkt an Fachstelle für Jugendberatung
  • Kopie des Elternbriefes B direkt zur Info an SSA
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief B direkt
  • führt Elterngespräch
Eltern
  • haften mit für den entstandenen Schaden
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle Jugendberatung begleiten
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle Jugendberatung
  • erhält Kopie Elternbrief B direkt
  • führt zwei Einzel- oder Familiengespräche
  • gibt Rückmeldung an KL: Gespräche durchgeführt ja/nein
ev. Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief B direkt
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • zeigt dem/der Schüler/-in die Konsequenzen auf
  • informiert ihn/sie über die Schadenersatzpflicht
  • sendet Elternbrief B direkt mit Unterschrift der SL/inkl. Hinweis auf Schadenersatzpflicht
  • Kopie des Elternbriefes B direkt an Fachstelle für Jugendberatung
  • Kopie des Elternbriefes B direkt zur Info an SSA
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief B direkt
  • führt Elterngespräch
Eltern
  • haften mit für den entstandenen Schaden
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle Jugendberatung begleiten
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle Jugendberatung
  • erhält Kopie Elternbrief B direkt
  • führt zwei Einzel- oder Familiengespräche
  • gibt Rückmeldung an KL: Gespräche durchgeführt ja/nein
ev. Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief B direkt
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

 

Adressen:


Conex familia
Amriswil
071 411 88 82

Conex familia
Bischofszell
071 422 65 66

Perspektive Thurgau
Weinfelden
071 626 02 02

 

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Perspektive Thurgau