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Cybermobbing / Cyberbullying

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Gesamte Detailinformationen und Überlegungen zu diesem Thema - siehe Vollversion-PDF auf der Pinwand

Cybermobbing/Cyberbullying

• Findet in der virtuellen Welt statt
• Täter sind meist anonym
• Opfer sind ausgeliefert
• Tat ist strafbar

Vorgehen:
Übergriffe protokollieren, Beweismaterial sicherstellen, Vertrauensperson beiziehen, Beratung bei Opferhilfestelle und der Polizei in Anspruch nehmen, Anzeige erstatten.

Gesamte Detailinformationen und Überlegungen zu diesem Thema - siehe Vollversion-PDF auf der Pinwand

Die Klassenlehrperson stellt Vorüberlegungen an:
1. Befinden der S/S
2. Sind Täter bekannt?
3. Weitere Themen? Erpressung, Drohung, etc.
4. Kontext
5. Weitere Auffälligkeiten
6. Haltung der Eltern

Überlegungen seitens der Schule unabhängig von dem aktuellen Fall:
• Welche präventiven Sensibilisierungsmassnahmen werden regelmässig durchgeführt?
• Sind die durchgeführten Aktionen genügend und auf dem aktuellen Stand? Gibt es Evaluationen?
• Sind die Lehrpersonen ausreichend geschult?

Die Klassenlehrperson unternimmt folgende Schritte:
• Im Mittelpunkt steht das Opfer und die erforderlichen Unterstützungsmassnahmen
• Mit externer Fachbegleitung wird abgeklärt, in welcher Form und ob mit der ganzen Klasse oder nur den Involvierten, der Vorfall bearbeitet wird.
• Wenn der Täter/die Täterin von der eigenen Schule sind: Welche Massnahmen in Bezug auf die Täter ergriffen werden, hängt u.a. vom Schweregrad der Tat ab.
• Sind die Täter unbekannt oder nicht im Umfeld der Schule zu finden? Dann soll die Situation nur mit dem Einverständnis des Opfers mit der Schulklasse thematisiert werden.
• Die Klassenlehrperson informiert die Schulleitung und unterrichtet die Eltern (Täter und Opfer) über den Vorfall.
• Runder Tisch getrennt für das Opfer und für den Täter/die Täter wird einberufen:
• Die Runden Tische werden durch die Schulleitung organisiert und geleitet. Dabei wird das weitere Vorgehen entschieden und in schriftlicher Form den Teilnehmenden zugestellt.

Es wird ein begleitendes Setting für den Jugendlichen/die Jugendlichen (Opfer und Täter) und gegebenenfalls auch für die Eltern, festgelegt. Es wird ein Folgetermin abgemacht, um gemeinsam zu überlegen, was hilfreich war und ob es noch weitere Unterstützung braucht.

Verweigerung der Massnahmen seitens der Täter:
• Runder Tisch wird einberufen: Schüler/in, Eltern, Lehrperson, Schulleitung, Schulbehörde, Schulsozialarbeit, ev. Schulpsychologie und Schulberatung, ev. Jugend- und Familienberatung, ev. KESB, ev. Opferhilfestelle
• Runder Tisch wird von der Schulleitung geleitet. Es wird ein Protokoll erstellt.

Die Form der Dokumentation des Vorfalles ist durch die Struktur/Vorgaben der Lehrerkörperschaft vorgegeben.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • Informiert Schüler/in (Opfer sowie Täter) über die kommenden Schritte
  • sendet Elternbrief B mit Unterschrift der SL
  • Kopie des Elternbriefes B an Fachstelle
  • Kopie des Elternbriefes B zur Info an SSA
  • Einladung zum Runden Tisch
  • Teilnahme an Rundem Tisch
  • Dokumentation
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief B
  • Leitung des Runden Tisches
Eltern
  • Teilnahme am Runden Tisch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle begleiten
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle
  • erhält Kopie Elternbrief B
  • Unterstütz die Schüler/in und die Eltern
Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief B
  • nimmt ev. an Rundem Tisch teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • Informiert Schüler/in (Opfer sowie Täter) über die kommenden Schritte
  • sendet Elternbrief B mit Unterschrift der SL
  • Kopie des Elternbriefes B an Fachstelle
  • Kopie des Elternbriefes B zur Info an SSA
  • Einladung zum Runden Tisch
  • Teilnahme an Rundem Tisch
  • Dokumentation
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief B
  • Leitung des Runden Tisches
Eltern
  • Teilnahme am Runden Tisch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle begleiten
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle
  • erhält Kopie Elternbrief B
  • Unterstütz die Schüler/in und die Eltern
Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief B
  • nimmt ev. an Rundem Tisch teil

 

Adressen:


Perspektive Thurgau
Weinfelden
071 626 02 02

Schulpsychologie und Schulberatung
Amriswil
058 345 74 60

Schulpsychologie und Schulberatung
Kreuzlingen
058 345 74 80

Schulpsychologie und Schulberatung
Frauenfeld
058 345 74 30

KESB Bezirk Arbon
Arbon
058 345 72 80

KESB Bezirk Frauenfeld
Frauenfeld
058 345 73 00

KESB Bezirk Kreuzlingen
Kreuzlingen
058 345 73 10

KESB Bezirk Münchwilen
Sirnach
058 345 73 30

KESB Bezirk Weinfelden
Weinfelden
058 345 73 40

Fachstelle Opferhilfe Thurgau
Frauenfeld
052 723 48 23

 

Ein Angebot der

Perspektive Thurgau