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Dealen

Wiederholungen / Stufe:

Handel mit Medikamenten und illegalen Suchtmitteln, sowie Alkohol auf dem Schulareal, in Lagern oder auf Exkursionen.

Mögliche illegale Drogen: Cannabis, Heroin, Kokain, Crack, LSD, Designerdrogen

Dealen ist eine Verfehlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und sollte in jedem Fall zur Anzeige gebracht werden. Es wird zumindest ein Schulhauswechsel empfohlen.

Bei dieser Auffälligkeit entfallen die Stufen 1 bis 4. Bitte wählen Sie direkt Stufe 5 oben rechts.

Schritte Stufe 5
Die Klassenlehrperson informiert aufgrund des Vorfallblattes die Schulleitung über den Regelverstoss. Die Schulleitung übernimmt die Fallführung. Die Schulleitung kontaktiert die Eltern und informiert schriftlich die Schulbehörde – mit Kopie an die Eltern. Wo vorhanden, ist die Schulsozialarbeit ebenfalls zu informieren.

Die Schulleitung erstattet Anzeige bei der Polizei. Die weiteren Schritte bezüglichden geeigneten Massnahmen und den entsprechenden Sanktionen für dasDelikt, werden dann von der Seite der Polizei oder Jugendanwaltschaft vorgenommen. Es macht Sinn, dass sich Lehrpersonen vom Geschehen weitgehend zurückhalten.

Klassenlehrperson, Schulleitung, Schulbehörde und Schulsozialarbeit besprechen in einer Helferkonferenz gemeinsam das weitere Vorgehen. Für fachspezifische Fragen stehen der Schule auch die externen Fachstellen, insbesondere die regionale SPB-Stelle, zur Verfügung. Die Behörde sollte ihrerseits ein eigenes Vorgehensszenario für solche Konfliktsituationen angefertigt haben.

Die Schulbehörde entscheidet in Zusammenarbeit mit der Schulleitung über die geeigneten Massnahmen (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis) und teilt diesen Entscheid den Eltern sowie dem/der Schüler/-in mit.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • informiert SL
  • nimmt an der Helferkonferenz teil
Schulleitung
  • übernimmt die Fallführung (Lead)
  • erstatt Anzeige bei der Polizei
  • informiert schriftlich die Schulbehörde
  • sendet Kopie des Schreibens an die Eltern
  • organisiert Helferkonferenz
  • bezieht allenfalls Fachstellen ein
Eltern
  • erhalten Kopie des Schreibens an die Schulbehörde
  • erhalten Entscheid über die Massnahmen
Schüler/in
  • erhält Entscheid über die Massnahmen
Schulbehörde
  • leitet Helferkonferenz
  • spricht Massnahmen aus (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis)
  • teilt Eltern und Schüler/-in die Massnahmen mit
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt an Helferkonferenz teil
ev. Externe Fachstellen
  • nehmen an Helferkonferenz teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • informiert SL
  • nimmt an der Helferkonferenz teil
Schulleitung
  • übernimmt die Fallführung (Lead)
  • erstatt Anzeige bei der Polizei
  • informiert schriftlich die Schulbehörde
  • sendet Kopie des Schreibens an die Eltern
  • organisiert Helferkonferenz
  • bezieht allenfalls Fachstellen ein
Eltern
  • erhalten Kopie des Schreibens an die Schulbehörde
  • erhalten Entscheid über die Massnahmen
Schüler/in
  • erhält Entscheid über die Massnahmen
Schulbehörde
  • leitet Helferkonferenz
  • spricht Massnahmen aus (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis)
  • teilt Eltern und Schüler/-in die Massnahmen mit
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt an Helferkonferenz teil
ev. Externe Fachstellen
  • nehmen an Helferkonferenz teil

 

Adressen:


Schulpsychologie und Schulberatung
Amriswil
058 345 74 60

Schulpsychologie und Schulberatung
Kreuzlingen
058 345 74 80

Schulpsychologie und Schulberatung
Frauenfeld
058 345 74 30

Kantonspolizei Thurgau
Frauenfeld
052 728 28 28

 

Dokumente:

 

Ein Angebot der

Perspektive Thurgau