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Selbstverletzendes Verhalten (SVV)

Wiederholungen / Stufe:

Dabei verletzen sich Jugendliche mit Rasierklingen, Messern, Scheren, Nadeln oder ähnlichem regelmässig selbst, indem sie sich vorsätzlich schneiden, ritzen oder andere Wunden zufügen. Die Narben werden meist verdeckt (weitere Infos im Dokument „Info Selbstverletzendes Verhalten“).

Selbstverletzendes Verhalten - festgestellt


    Wahrnehmung
    Als Lehrperson sollten Sie Ihre Wahrnehmungen auf einem Beobachtungsbogen im Notizbereich des Systems notieren. Diese können, nebst den äusseren Merkmalen wie Wunden oder das Tragen von ausschliesslich langärmliger Kleidung, auch andere Signale sein (siehe Dokument “Signale Selbstverletzendes Verhalten“).

    Weiteres Vorgehen
    Tauschen Sie sich mit anderen Lehrkräften über Ihre Beobachtungen aus. Versuchen Sie nicht, das Problem alleine anzugehen, sondern streben Sie eine schnellstmögliche Unterstützung durch die schulische Sozialarbeit oder eine entsprechende Fachstelle an (zum Vorgehen siehe auch Dokument: „Wie reagieren als Lehrperson?“)

    Gespräch
    Vereinbaren Sie mit dem/der Schüler/-in ein Kurzgespräch, an dem Sie Ihre Beobachtungen und Ihre Besorgnis (keine Diagnose!) mitteilen. Ebenfalls besteht in jedem Fall Informationspflicht den Eltern gegenüber. Die Dokumente „Wie reagieren als Lehrperson?“ und „Gesprächsnotiz Eltern“ geben Verhaltens- und Vorgehens-Tipps dazu.

    Fachstellen
    Wichtig ist auch die schnellstmögliche Vernetzung des Schülers/der Schülerin und der Eltern durch Fachstellen. Schüler und Schülerinnen mit Selbstverletzendem Verhalten gehören in die Hände von spezialisierten Fachleuten.

     

     

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • füllt Beobachtungsbogen aus
  • bespricht Beobachtung im Team
  • lässt sich von einer Fachperson beraten
  • führt Gespräch mit betroffener Schülerin/betroffenem Schüler (siehe "Wie reagieren als Lehrperson
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Schüler/in
  • informiert die Eltern
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
  • vermittelt Betroffene/r und Eltern an Fachstelle
  • informiert Fachstelle
Eltern
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle begleiten
Schüler/-in:
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle
  • führt Einzel- oder Familiengespräche
  • gibt Rückmeldung an KL: Gespräche durchgeführt ja/nein
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • füllt Beobachtungsbogen aus
  • bespricht Beobachtung im Team
  • lässt sich von einer Fachperson beraten
  • führt Gespräch mit betroffener Schülerin/betroffenem Schüler (siehe "Wie reagieren als Lehrperson
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Schüler/in
  • informiert die Eltern
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
  • vermittelt Betroffene/r und Eltern an Fachstelle
  • informiert Fachstelle
Eltern
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
  • können ihr Kind auf die Fachstelle begleiten
Schüler/-in:
  • nimmt an Gesprächen teil
  • - an der Schule
    - auf der Fachstelle
Fachstelle
  • führt Einzel- oder Familiengespräche
  • gibt Rückmeldung an KL: Gespräche durchgeführt ja/nein
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

 

Adressen:


Schulpsychologie und Schulberatung
Amriswil
058 345 74 60

Schulpsychologie und Schulberatung
Kreuzlingen
058 345 74 80

Schulpsychologie und Schulberatung
Frauenfeld
058 345 74 30

 

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