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Diebstahl

Wiederholungen / Stufe:

Diebstahl von Gegenständen oder Geldbeträgen im Wert ab Fr. 300.-.

Wer jemandem eine fremde, bewegliche Sache zur Aneignung wegnimmt, um sich oder einen anderen damit unrechtmässig zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft (StGB Art 139 natürlich unter Berücksichtigung des Jugendstrafgesetzes).

Schritte Stufe 3
Die Klassenlehrperson informiert den Jugendlichen/die Jugendliche über die Konsequenzen des Regelverstosses: Anzeige bei der Polizei und ein Gespräch an der Schule mit dem/der Schüler/-in, den Eltern, der Klassenlehrperson, der Schulleitung und - falls vorhanden - der Schulsozialarbeit, um die weiteren Schritte zu besprechen.

Zudem ist der Vorfall der Schulleitung zu melden. Diese erstattet Anzeige. Die Polizei wird die nötigen nächsten Schritte im konkreten Vorfall unternehmen.

Die Klassenlehrperson sendet den Elternbrief D (siehe Dokumente) mitunterschrieben von der Schulleitung an die Eltern. Eine Kopie davon geht- falls vorhanden - an die Schulsozialarbeit.

Das Gespräch an der Schule wird von der Schulleitung geleitet. Die Klassenlehrperson schreibt eine Gesprächsnotiz. Es kann wichtig sein, den Vorfall mit allfälligen anderen Beobachtungen im schulischen und psycho-sozialen Bereich zu kombinieren und ins Gespräch zu bringen. Aus diesem Grunde sollte der Fragebogen Risikofaktoren von der Klassenlehrperson ausgefüllt werden.

Verweigerung der Massnahme:
Je nach Schwere und Häufung des Deliktes/der Delikte (der Gesetzgeber spricht hier von qualifiziertem Diebstahl, Raub, Bandenbildung oder Erpressung) sind die Möglichkeiten einer Weiterschulung zu thematisieren. Im Konkreten heisst dies, dass die Einstufung auf 3 oder 5 erfolgt.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • zeigt dem/der Schüler/-in die Konsequenzen auf
  • sendet Elternbrief D direkt mit Unterschrift der SL
  • Kopie des Elternbriefes D direkt zur Info an SSA
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief D
  • macht Anzeige bei der Polizei
  • führt Elterngespräch
Eltern
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • haftet für den entstandenen Schaden
ev. Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief D
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • zeigt dem/der Schüler/-in die Konsequenzen auf
  • sendet Elternbrief D direkt mit Unterschrift der SL
  • Kopie des Elternbriefes D direkt zur Info an SSA
  • schreibt eine Gesprächsnotiz Eltern
Schulleitung
  • unterschreibt Elternbrief D
  • macht Anzeige bei der Polizei
  • führt Elterngespräch
Eltern
  • kommen zum Elterngespräch an die Schule
Schüler/-in
  • nimmt an Gesprächen teil
  • haftet für den entstandenen Schaden
ev. Schulsozialarbeit
  • erhält Kopie Elternbrief D
  • nimmt am Gespräch an der Schule teil

 

Adressen:


Conex familia
Amriswil
071 411 88 82

Conex familia
Bischofszell
071 422 65 66

Perspektive Thurgau
Weinfelden
071 626 02 02

 

Ein Angebot der

Perspektive Thurgau