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Psychisches Plagen

Wiederholungen / Stufe:

Permanentes Ausgrenzen, mit Worten „fertig machen“ oder Stalking auf dem Schulareal, in Lagern oder auf Exkursionen.

Die Veröffentlichung von extra verändertem Material (gedruckt, per Internet oder Handy) gehört ebenfalls dazu. Bei Veröffentlichungen im Internet kann es zu Persönlichkeitsrechtsverletzungen kommen, welche einen Straftatbestand darstellen. In solchen Fällen kann eine Anzeige sinnvoll sein. Psychisches Plagen kann auch zu Mobbing führen und ist diesbezüglich in jeder Stufe abzuklären.

Die Begleitung der Opfer durch die Opferhilfe soll – falls notwendig – sichergestellt werden.

Schritte Stufe 1
Die Situation kann in der Klasse thematisiert werden.

Die Klassenlehrperson führt die Recherche in f&f web durch. Diese Recherche dient dazu, den Vorfall mit allfälligen anderen Beobachtungen zu verbinden und einzuordnen.

Die Klassenlehrperson vereinbart mit dem/der Jugendlichen ein Kurzgespräch, bei dem sie die Konsequenzen des Regelverstosses aufzeigt (vgl. Übersicht Stufenmodell und Konsequenzen). Die Klassenlehrperson schreibt eine Gesprächsnotiz.

Alle Dokumente werden von der Klassenlehrperson verwaltet. Die Klassenlehrperson begleitet den Jugendlichen/ die Jugendliche ein Jahr durch die Schulzeit. Sie werden bei einem Klassen- oder Schulhauswechsel an die nächste Klassenlehrperson weiter gegeben.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • führt die Recherche in f&f web durch
  • führt ein Kurzgespräch mit dem/der Schüler/-in/ Konsequenzen aufzeigen
  • schreibt eine Gesprächsnotiz
Schüler/-in
  • erhält die Konsequenzen des Regelverstosses aufgezeigt

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • führt die Recherche in f&f web durch
  • führt ein Kurzgespräch mit dem/der Schüler/-in/ Konsequenzen aufzeigen
  • schreibt eine Gesprächsnotiz
Schüler/-in
  • erhält die Konsequenzen des Regelverstosses aufgezeigt

 

Ein Angebot der

Perspektive Thurgau