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Drohung mit Gefahr für Leib und Leben

Wiederholungen / Stufe:

Verbale und/oder physische Androhung von Gewalt bis hin zu Morddrohungen gegenüber einer oder mehreren Personen. Dies gilt auch bei Drohungen gegen die Familie (inkl. Haustiere) einer anderen Person. Im Zusammenhang mit Erpressung gilt StGB Art.156, Abs. 3.

Es sollte immer eine Anzeige gemacht werden

Die Begleitung des Opfers durch die Opferhilfe sollte sicher gestellt sein.

Schritte Stufe 5

Solche Drohungen sind unbedingt ernst zu nehmen.

Die Klassenlehrperson informiert die Schulleitung über den Regelverstoss. Die Schulleitung übernimmt die Fallführung.

Die Schulleitung teilt die Tat der Polizei mit. Die weiteren Schritte bezüglich Strafverfolgung werden dann von der Seite der Polizei oder Jugendanwaltschaft vorgenommen. Die Polizei informiert die Eltern über den Vorfall. Es macht Sinn, dass sich die Lehrpersonen vom Geschehen weitgehend zurückhalten.

Die Schulleitung informiert schriftlich die Schulbehörde – mit Kopie an die Eltern. Wo vorhanden, ist die Schulsozialarbeit ebenfalls zu informieren.

Klassenlehrperson, Schulleitung, Schulbehörde und Schulsozialarbeit besprechen in einer Helferkonferenz gemeinsam das weitere Vorgehen im schulischen Bereich. Für fachspezifische Fragen stehen der Schule auch die externen Fachstellen zur Verfügung. Die Behörde sollte ihrerseits ein eigenes Vorgehensszenario für solche Konfliktsituationen angefertigt haben.

Die Schulbehörde entscheidet in Zusammenarbeit mit der Schulleitung über die geeigneten Massnahmen (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis) und teilt diesen Entscheid den Eltern sowie dem/der Schüler/-in mit.

 

 

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • informiert SL
  • nimmt an der Helferkonferenz teil
Schulleitung
  • übernimmt die Fallführung (Lead)
  • teilt die Tat der Polizei mit
  • informiert schriftlich die Schulbehörde
  • sendet Kopie des Schreibens an die Eltern (nach polizeilicher Intervention)
  • organisiert Helferkonferenz
  • bezieht allenfalls Fachstellen ein
Eltern
  • werden von der Polizei über den Vorfall informiert
  • erhalten Kopie des Schreibens an die Schulbehörde
  • rhalten Entscheid über die Massnahmen
Schüler/-in
  • erhält Entscheid über die Massnahmen
Schulbehörde
  • leitet Helferkonferenz
  • spricht Massnahmen aus (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis)
  • teilt Eltern und Schüler/-in die Massnahmen mit
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt an Helferkonferenz teil
ev. Externe Fachstellen
  • nehmen an Helferkonferenz teil

Massnahmen:

Klassenlehrperson

  • informiert SL
  • nimmt an der Helferkonferenz teil
Schulleitung
  • übernimmt die Fallführung (Lead)
  • teilt die Tat der Polizei mit
  • informiert schriftlich die Schulbehörde
  • sendet Kopie des Schreibens an die Eltern (nach polizeilicher Intervention)
  • organisiert Helferkonferenz
  • bezieht allenfalls Fachstellen ein
Eltern
  • werden von der Polizei über den Vorfall informiert
  • erhalten Kopie des Schreibens an die Schulbehörde
  • rhalten Entscheid über die Massnahmen
Schüler/-in
  • erhält Entscheid über die Massnahmen
Schulbehörde
  • leitet Helferkonferenz
  • spricht Massnahmen aus (Weiterbeschulung, Geldbusse, time out oder Schulverweis)
  • teilt Eltern und Schüler/-in die Massnahmen mit
ev. Schulsozialarbeit
  • nimmt an Helferkonferenz teil
ev. Externe Fachstellen
  • nehmen an Helferkonferenz teil

 

Adressen:


Kantonspolizei Thurgau
Frauenfeld
052 728 28 28

SKIT Krisenintervention bei Gewalt in der Schule

079 55 22 444

Fachstelle Opferhilfe Thurgau
Frauenfeld
052 723 48 23

 

Dokumente:

 

Ein Angebot der

Perspektive Thurgau